Schwangerschaft

Beratung für zwei

Foto: © snapphoto / www.iStockphoto.com
Foto: © snapphoto/
www.iStockphoto.com
Eine Schwangerschaft wirft tausend Fragen auf. Nicht alle kann der Arzt im kurzen Untersuchungsgespräch klären. Deshalb wenden sich viele werdende Mütter vertrauensvoll an Sie.

Ein bisschen schwanger gibt es nicht. Das merken viele Frauen schon in den ersten Wochen nach der Empfängnis. Auch wenn der zukünftige Erdenbürger bestenfalls so groß wie ein Stecknadelkopf ist, löst er im Körper seiner Mutter schon eine hormonelle Achterbahnfahrt aus.

Was hilft gegen typische Beschwerden? Insbesondere im ersten Trimenon führt der Anstieg des Schwangerschaftshormons Humanchoriogonadotropin (HCG) bei vielen Frauen zu Übelkeit und Erbrechen. Empfehlen Sie Ihrer Kundin, eine halbe Stunde vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu essen, zum Beispiel einen Zwieback, und dazu etwas zu trinken. Mehrere kleine Häppchen (Nüsse, Jogurt oder Obst) am Tag werden meist besser vertragen als drei große Mahlzeiten.

Bei Erbrechen sollte auf Flüssigkeitsersatz geachtet werden. Sehr starkes Erbrechen (Hyperemesis gravi darum) ist lebensbedrohlich und gehört immer in die Hand des Arztes; eine Infusionsbehandlung ist notwendig. Medikamentöse Therapien, auch verschreibungsfreie durch Dimenhydrinat, sollten ärztlicherseits abgesegnet werden.

Dr. Susanne Poth

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 04/09 ab Seite 14.

Susanne Poth

Stichworte: Betreuung in der Schwangerschaft, Erbrechen, Folat, Folatversorgung, Gestose, HCG, Humanchoriogonadotropin, Hyperemesis gravi darum, Proteinurie, Schwangere, Schwangerschaft, Schwangerschaftsbeschwerden, Schwangerschaftsübelkeit, Trimenon, schwanger, starkes Erbrechen

Weitere Informationen

Zur Übersicht

  • Facebook
  • Twitter
  • delicious
  • MisterWong
  • stumbleupon
  • Google
  • Reddit
  • Digg
  • Technorati
  • Newsvine
  • Windows
  • Yahoo!
  • RSS