Praxis

Das Aus für die Laus

Foto: Michael Heger /www.panthermedia.net
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www.panthermedia.net
Sie übertragen weder Krankheiten noch sind sie ein Zeichen mangelnder Hygiene. Wenn sich die Blutsauger auf dem Haupt tummeln, gibt es also keinen Grund, sich zu schämen. Entscheidend ist es jedoch, die ungebetenen Gäste schnell wieder los zu werden.

Kopfläuse gibt es auf der ganzen Welt. Enge zwischenmenschliche Kontakte ermöglichen ihre Verbreitung, weshalb in Kindergärten und Schulen immer mit ihrem Auftreten zu rechnen ist. Am häufigsten sind daher auch Kinder betroffen. Da die flügellosen und damit flugunfähigen Insekten ihren Lebensraum, den behaarten Kopf, nicht freiwillig verlassen, erfolgt die Übertragung hauptsächlich durch Überwandern von einem Haupt zum anderen. Nur selten werden Läuse indirekt über Gegenstände wie Kämme, Bürsten oder Mützen, die gemeinsam benutzt werden, übertragen. Denn wenn Läuse nicht alle vier bis sechs Stunden kleine Blutmengen aus der Kopfhaut saugen können, trocknen sie aus und sterben nach zwei, maximal drei Tagen. 09/08

Sabine Bender

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 09/08 ab Seite 20.

Sabine Bender

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