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Wer kennt das nicht? Man geht in ein anderes Zimmer und weiß plötzlich nicht mehr, was man dort wollte. Oder man trifft den Nachbarn im Treppenhaus, kann sich aber nicht an seinen Namen erinnern. Und ständig ist man auf der Suche nach dem Autoschlüssel. Vergesslichkeit ist lästig, aber auch ein normaler Bestandteil unseres Lebens. Denn wir müssen Dinge aussortieren, wenn wir unser Gehirn nicht mit allem Möglichen zustopfen wollen. So bleiben unsere grauen Zellen aufnahmebereit für Neues, und das bis ins hohe Alter.
Dennoch nimmt die Vergesslichkeit mit den Jahren zu. Das liegt aber keineswegs daran, dass das Gehirn abgestorbene Zellen nicht wieder ersetzen kann – bei den etwa 100 Milliarden Nervenzellen, aus denen es besteht, spielen diese Verluste kaum eine Rolle. Mit zunehmender Erfahrung wird unser Gehirn jedoch wählerischer bezüglich der Informationen, die es speichert, sodass wir neu Gelerntes oft rasch wieder vergessen. Doch es gibt durchaus Wege, dem hakenden Gedächtnis wieder auf die Sprünge zu helfen.
Dr. Holger Stumpf
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 11/08 ab Seite 68.
Holger Stumpf
Stichworte: Erinnerung, Gedächtnis, Gedächtnis- und Konzentrationsstörung, Gehirn, Ginkgo, Hippocampus, Hirn, Lernen, Neurotransmitter, Vergesslichkeit