Die kalte Jahreszeit steht wieder vor der Tür, und schon klagen viele Kunden über trockene, raue oder empfindliche Haut. Für die menschliche Haut sind tropische 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit optimal, doch davon sind wir im Winter meist weit entfernt. Die Luft in geheizten Innenräumen ist in der Regel ausgesprochen trocken. Erschwerend kommt dazu, dass sich bereits ab einer Außentemperatur von weniger als acht Grad Celsius der Hautstoffwechsel umstellt: Die Talgdrüsen reduzieren ihre Aktivität. Wird es noch kälter, produzieren sie gar keinen Talg mehr.
Diese Veränderung vermindert den Fettgehalt der Haut, und die Schutzhülle, welche diese vor Austrocknung bewahrt, wird dünner. Die Folge ist eine trockenere Haut, die sich durch ein Spannungsgefühl bemerkbar macht und leichter zu Rissen und Entzündungen neigt. Betroffenen Kunden sollten Sie daher für den Winter zu einer reichhaltigeren Pflege raten. Insbesondere Hände, Lippen und Gesicht benötigen fetthaltigere Zubereitungen oder Fettsalben, da diese Hautpartien dem rauen Klima am stärks ten ausgesetzt sind.
Marion Hofmann-Aßmus
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 10/08 ab Seite 14.
Marion Hofmann-Aßmus
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