Praxis

Sportverletzungen – Volles Risiko?

Sport macht Spaß und hält gesund. Aber er birgt auch Risiken. In Deutschland ereignen sich jedes Jahr über 1,5 Millionen registrierte Unfälle. Doch wie sehen Erste-Hilfe-Maßnahmen und die abschließende medikamentöse Therapie aus?

Zahlreiche Verletzungen kommen durch Kontakt mit dem Gegner zustande. Dabei liegt das Risiko im Wettkampf wesentlich höher als im Training. Besonders häufig passiert es gegen Ende eines Matchs, wenn die Beine müde werden. Aber auch nicht ausreichend aufgewärmte Muskeln oder ein schlechter Trai-ningszustand können zur Gefahr werden. Für Männer ist das Verletzungsrisiko fast doppelt so hoch wie für Frauen.

Die häufigstenVerletzungen

Etwa 20 Prozent aller Sportler verletzen sich am Muskelapparat. Dabei stehen Prellungen und Zerrungen im Vordergrund. Prellungen entstehen, wenn durch einen Zusammenprall der Muskel an den Knochen gequetscht wird. An dieser Stelle werden Lymph- und Blutgefäße geschädigt, weshalb Schwellungen und Blutergüsse die Folge sind. Die schlecht gepolsterten Schienbeine sind besonders anfällig. Bei starken Prellungen kann sogar die Knochenhaut Schaden nehmen. Dann bildet sich ein Bluterguss zwischen Knochen und Knochenhaut, was extrem schmerzhaft sein kann.

Sabine Bender

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA IN DER APOTHEKE 10/08 ab Seite 38.

Sabine Bender

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