Harninkontinenz

Raus aus dem Tabu

Foto: Helma Spona / www.phantermedia.net
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Die Scham ist groß bei diesem Thema. Und wie es scheint, vertrauen sich viele Menschen eher dem Apothekenteam als ihrem Arzt an. Natürlich müssen Sie den Mediziner nicht ersetzen. Aber wer kompetent beraten kann, verdient sich die Achtung der Kunden.

Schätzungsweise fünf bis sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Blasenschwäche. Betroffen sind vor allem Frauen sowie ältere Menschen. Damit gehört die Harninkontinenz zu den häufigsten Krankheiten, doch wird sie in den meisten Fällen – wie es Tabus so an sich haben – hartnäckig verschwiegen. Dabei kann die Inkontinenz sehr schnell zu einem existenziellen Problem werden. Wem die Sorge im Nacken sitzt, nicht mehr rechtzeitig auf die nächste Toilette zu kommen, der bleibt vorsichtshalber zu Hause. Arbeitnehmer kann die Blasenschwäche so zur Berufsaufgabe und damit in die Arbeitslosigkeit bringen. Da sich die Menschen in ihrer Integrität getroffen fühlen, ist das gesamte soziale Leben gefährdet. 09/08

Marion Hofmann-Aßmus

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA in der Apotheke 08/08 ab Seite 10.

Marion Hofmann-Aßmus

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