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Prof. Dr. Frank Sommer, Inhaber des weltweit ersten Universitätslehrstuhls für Männergesundheit in Hamburg sagt: „Frauen leben in ihrem Körper, Männer benutzen ihren Körper“. Das dürfte zumindest mit ein Grund dafür sein, warum die weibliche Bevölkerung heute durchschnittlich 80 Jahre alt wird, Männer dagegen im Mittel sechs Jahre früher sterben.
Ein heute 40-Jähriger hat nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes noch etwa 38 Jahre zu leben, eine gleichaltrige Frau 43! Warum ist das so? Weil Männer häufiger Krebs bekommen, weil sie ein vergleichsweise höheres Herz-Kreislauf-Risiko haben, doppelt so oft chronisch krank werden sowie häufiger Süchte entwickeln als Frauen. Und schließlich, weil Männer auch die Selbstmordstatistik anführen.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Herren der Schöpfung deutlich seltener Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Deshalb werden viele Erkrankungen oft erst im Spätstadium diagnostiziert. Das senkt natürlich die Heilungswahrscheinlichkeit und die Lebenserwartung. Nur etwa 20 Prozent der Männer nutzen Vorsorgeuntersuchungen, die empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. 06/08
Thomas Meißner
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 06/08 ab Seite 4.
Thomas Meißner
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