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Durchfallerkrankungen gehören zu den häufigsten Urlaubsbeschwerden, insbesondere bei Fernreisen. Bei Aufenthalten in Afrika oder Indien „erwischt“ es etwa jeden zweiten, am Mittelmeer immerhin noch jeden zehnten Urlauber. Als Durchfall (Diarrhoe) bezeichnet man das vermehrte, also mehr als dreimal tägliche Absetzen eines ungeformten bis flüssigen Stuhls. Zusätzlich treten häufig Begleitsymptome wie Erbrechen, Appetitlosigkeit oder Fieber auf.
Gesunde Erwachsene kommen damit meist gut zurecht, gefährlich wird der Flüssigkeitsverlust eher für Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere und ältere Menschen. Ohne Behandlung kann es zu starker Austrocknung (Dehydratation) sowie Elektrolytverlust (Verlust von Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Sulfat, Phosphat, Chlorid) von lebensbedrohlichen Ausmaßen kommen. Krämpfe und sogar Nierenversagen sind mögliche Folgen. Glück hat in diesem Fall, wer bereits vor der Reise von seiner PTA mit einem Elektrolytpulver und einem speziellen Desinfektionsmittel für die Aufbereitung von sauberem Wasser ausgestattet wurde. 08/08
Marion Hofmann-Aßmus
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA in der Apotheke 08/08 ab Seite 6.
Marion Hofmann-Aßmus
Stichworte: Denguefieber, Diarrhoe, Diarrhö, Durchfall, Gelbfieber, HAV, Hepatitis A, Hepatitis B, Hepatitis C, Lebensmittelvergiftung, Leishmaniose, Malaria, Reisediarrhoe, Reisediarrhö, Reisekrankheiten, Urlaub