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| Foto: Patrick Schweizer/ www.fotolia.de |
Bei Krebs, Typ-2-Diabetes, Harnwegsinfektionen, Rheuma, aber auch bei anderen Krankheitsbildern, die in Verbindung mit Entzündungen stehen, rücken Enzyme als begleitende Behandlung immer mehr in den Blickpunkt. Dabei ruft die Enzymtherapie zum Teil heftige Diskussionen hervor. So halten viele Ernährungswissenschaftler, Physiologen und Mediziner solche Präparate für eher unwirksam.
Ihre wichtigsten Argumente: Es gibt nur wenige wissenschaftlich wirklich fundierte Studien auf diesem Gebiet. Skeptiker bezweifeln, dass Enzyme, die eingenommen werden, überhaupt in ausreichender Menge ins Blut und an Ort und Stelle gelangen, um dort ihre Wirkung zu entfalten. Die empfindlichen Eiweißmoleküle werden nämlich durch die Magensäure zerlegt und dann über den Darm ausgeschieden. Enzymhaltige Kautabletten sind deshalb weniger zu empfehlen, weil die Wirkstoffe beim Zerkauen bereits im Mund freigesetzt werden und nicht in den Blutkreislauf gelangen. Sind Enzymmoleküle mit einer Schicht aus Stärke oder Fett umhüllt, können sie den Magen jedoch unbeschadet passieren. 07/08
Kirsten Schuster
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA in der Apotheke 07/08 ab Seite 10.
Kirsten Schuster
Stichworte: Biokatalysatoren, Bromelain, CYP, Chymotrypsin, Coenzym 1, Coenzyme, Cytochrom P450, Enzyme, Ficin, NAD, NADH, Pankreatin, Papain, Streptokinase, Trypsin, proteolytische Enzyme