Praxis

Rebellion im Darm

Foto: sebastian kaulitzki / www.fotolia.de
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Das Reizdarmsyndrom geht einher mit Blähungen, Verstopfung, Durchfall und Bauchschmerzen. Klar, dass der Tumult im Darm die Lebensqualität erheblich einschränken kann. Viele Betroffene suchen deshalb Rat und Hilfe in der Apotheke.

Weltweit leiden zahlreiche Menschen darunter; in Deutschland sind etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung von dieser funktionellen Darmstörung betroffen. Frauen erkranken etwa doppelt so häufig wie Männer. Als Ursache dafür wird der Einfluss der Geschlechtshormone auf die Darmsymptomatik diskutiert. Hinzu kommt, dass Frauen bei Beschwerden eher einen Arzt aufsuchen als Männer, sodass die Diagnose Reizdarmsyndrom (RDS) bei ihnen häufiger gestellt wird.

Typischerweise treten erste Symptome im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auf, zum Teil im Anschluss an eine Darminfektion oder Antibiotikatherapie. Die Ursache für das Reizdarmsyndrom, das im englischsprachigen Raum „irritable bowel syndrom“ genannt wird, ist bisher noch nicht ausreichend erforscht. Vermutlich ist eine Störung der „Gehirn-Darm-Achse“ an der Pathogenese beteiligt. 04/08

Katja Renner

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 04/08 ab Seite 8.

Katja Renner

Stichworte: Blähungen, Darm, Darmkrämpfe, E-Learning, E-Point, Kümmelöl, Loperamid, Macrogole, Obstipation, Online-Fortbildung, Online-Training, Pfefferminzöl, RDS, Reizdarm, Reizdarmsyndrom, Verstopfung, Zertifizierung, irritable bowel syndrom

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