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| Foto: Galderma Laboratorium GmbH |
Fußpilzinfektionen werden durch bestimmte Dermatophyten hervorgerufen. Diese Erreger haben sich speziell an das Wachstum in der Haut, den Haaren oder den Nägeln angepasst. Mit Hilfe von Enzymen wie Keratinasen oder Kollagenasen gelingt es ihnen, die menschliche Haut „anzudauen“ und sich darin anzusiedeln. Eine Infektion kann prinzipiell an allen Körperstellen auftreten, bleibt aber normalerweise örtlich begrenzt.
Die bekannteste Form ist der Fußpilz, den man fachsprachlich als Tinea pedis bezeichnet. Über die Hälfte aller Fälle schreibt man zwei Arten von Dermatophyten zu: den Fadenpilzen Trichophyton (T.) rubrum und T. mentagrophytes. Außerdem können auch die Arten T. schoenleinii, T. tonsurans, T. verrucosum und T. violaceum eine Infektion auslösen. Pilze sind wie Bakterien unsere ständigen Begleiter, wir werden sie nie ganz los. In Schwimmbädern, Saunen oder Fitnesscentern ist die Ansteckungsgefahr besonders groß, denn hier finden sie geradezu ideale Überlebensbedingungen: feucht und warm. Ein lohnenswerter Tipp für begeisterte Schwimmbadbesucher ist daher, dort möglichst nicht barfuß zu gehen. Aber auch das häusliche Familienbad ist als unerschöpfliche Übertragungsquelle nicht zu unterschätzen. 06/08
Marion Hofmann-Aßmus
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 06/08 ab Seite 38.
Marion Hofmann-Aßmus
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