Heuschnupfen

Nase voll?

Foto: Oleg Kozlov / www.fotolia.de
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Für viele hat die Heuschnupfensaison längst begonnen. Je höher der Leidensdruck, desto verzweifelter reagiert der Patient. Die Gasmaske ist nicht die beste Lösung. Eine bessere Hilfe, das Leiden dauerhaft loszuwerden, bietet die Hyposensibilisierung.

Heuschnupfen äußert sich durch Niesreiz und wässrige Sekretion der Nase. Häufig sind auch die Augen in Form einer Konjunktivitis mit Rötung und Schwellung der Bindehaut betroffen. Besonders quälend ist der Juckreiz, der Augen, Nase und manchmal auch den Rachen befällt. Durch Kontakt mit dem Allergen kommt es bei entsprechender Disposition zu einer überschießenden Reaktion des Immunsystems.

Zunächst werden Immunglobuline vom Typ IgE in großen Mengen gebildet. Sie heften sich auf die Oberfläche von Mastzellen. Ein erneuter Kontakt mit dem Allergen führt dann zur Reaktion mit diesen Antikörpern. Die Mastzellen setzen daraufhin verschiedene Mediatorstoffe frei. Histamin spielt dabei für die Symptomatik der Nase die größte Rolle. Die auch als Soforttypallergie bezeichnete Reaktion führt innerhalb weniger Minuten zu Funktionsstörungen im betroffenen Gewebe. 04/08

Sabine Bender

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 04/08 ab Seite 17.

Sabine Bender

Stichworte: Allergene, Allergie, Allergietest, Antihistaminika, Gräserpollenallergie, Heuschnupfen, Histamin, Hyposensibilisierung, IgE, IgG-Antikörper, Immunglobuline, Immunsystem, Pollenallergie, SIT, SLIT, Sublinguale Immuntherapie, spezifische Immuntherapie

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