![]() |
| Foto: SON700/www.fotolia.de |
Stechmücken sind zwar lästig, übertragen hier zu Lande jedoch (noch) keine Krankheiten. Allerdings rückt diese Gefahr immer näher. Viele Menschen reagieren aber allergisch auf Mückenstiche: Die Einstichstelle schwillt an, juckt und rötet sich. Hier helfen kalte Umschläge oder auch eine Essigsaure-Tonerde-Lösung, die gleichzeitig kühlt, desinfiziert und adstringierend wirkt.
Ähnliche Wirkung haben pflanzliche, ätherische Öle, wie das Teebaumöl. Sie können jedoch selbst Allergien auslösen, insbesondere wenn sie unverdünnt aufgetragen werden. Wurde die Einstichstelle bereits aufgekratzt, sollten Sie den Kunden an eine Tetanusimpfung erinnern und vorbeugend ein Desinfektionsmittel empfehlen. Repellenzien spielen bei der Abwehr von Mücken- und anderen Insektenstichen eine wichtige Rolle. Sie verdampfen langsam auf der Haut und bilden so einen dünnen Schutzfilm. Ihre Wirkung beruht darauf, dass sie den Geruchssinn der Insekten stören beziehungsweise den Eigengeruch des Wirts überdecken. Zu beachten ist, dass sich ihre Wirkdauer durch Baden oder starkes Schwitzen vermindert. 04/08
Marion Hofmann-Aßmus
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 04/08 ab Seite 4.
Marion Hofmann-Aßmus
Stichworte: Apis mellificia, DEET, DMP, Diethyltoluamid, Dimethylphtalat, EBAAP, Ethyl-Butylacetylaminopropionat, Icaridin, Insektenabwehr, Insektenschutz, Insektenstich, Milben, Mückenschutz, REPELLENTS, Repellenzien, Vespa, Wespen, Zecken