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| Foto: DAK |
Ein geschwächtes Immunsystems zeigt sich bei vielen Menschen erst bei seelischen Belastungen, also Stress, Kummer, Ärger, Sorgen oder in Wetterumschwungphasen, besonders unter Einfluss von Kälte beziehungsweise Nässe mit ihren Folgen. Extrakte verschiedener Heilpflanzen, Vitamin- und Mineralstoffpräparate, bakterielle Mittel sowie einige homöopathische und anthroposophische Zubereitungen können dann die natürlichen Abwehrkräfte anregen.
Power fürs Immunsystem
Die Anwendung von Pflanzen und Pflanzenbestandteilen zur vorbeugenden Stärkung des Immunsystems hat eine lange Tradition. Dabei werden zwei Wirkklassen unterschieden: Adaptogene und Immunstimulanzien. Adaptogene sind Mittel zur unspezifischen Steigerung der Abwehrkräfte. Der Begriff Adaptogene wurde 1947 vom russischen Forscher Dr. Nicolai Vasilevich Lazarev geprägt und besagt, dass diese Substanzen dem Organismus bei stressinduzierten Krankheiten helfen sollen. Das Immunsystem soll an den Stress angepasst, also adaptiert werden. Bekannte Vertreter der Adaptogene sind Extrakte aus der Ginsengwurzel (Panax ginseng, echter Ginseng; Panax quinquefolius, amerikanischer Ginseng) und der Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus, sibirischer Ginseng). 03/08
Eva-Maria Stoya
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 03/08 ab Seite 8.
Eva-Maria Stoya
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