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Depressionen sind eine Volkskrankheit. In Deutschland sollen etwa vier Millionen Menschen daran leiden. In den EU-Staaten verzeichnet man einen kontinuierlichen Anstieg der dadurch verursachten Arbeitsunfähigkeitstage. Betroffen sind meist Menschen im mittleren bis hohen Lebensalter. Das heißt: das Auftreten einer Depression fällt häufig genau in den Lebensabschnitt stärkster Produktivität.
Stress, Konflikte bei der Arbeit, in der Familie oder einschneidende Ereignisse im Leben können die Auslöser sein. Hinzu kommen auch neurobiologische Aspekte: eine genetische Veranlagung, eine Überaktivität der Stresshormonachse oder neurochemische Fehlfunktionen. Die Brisanz dieser Erkrankung wird immer wieder unterschätzt. Depressionen sind nicht nur subjektiv belastend, sondern potenziell lebensgefährlich. So gut wie alle Patienten mit schweren Depressionen haben Suizidgedanken; bis zu 15 Prozent von ihnen sterben durch Selbsttötung. Von allen depressiven Menschen begeht jeder zweite in seinem Leben einen Suizidversuch. 02/08
Thomas Meißner
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 02/08 ab Seite 8.
Thomas Meißner
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