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Mit etwa fünf Millionen Patienten in Deutschland rangiert die Osteoporose an siebter Stelle der häufigsten Erkrankungen. Obwohl etwa 15 Prozent der Männer im höheren Alter daran erkranken können, sind Frauen mit 40 Prozent eindeutig in der Mehrheit. Wer mürbe Knochen hat, läuft Gefahr, einen oder mehrere der typischen Knochenbrüche an Hand- oder Hüftgelenk, Oberschenkel und Wirbelsäule zu erleiden.
Der osteoporotische Knochenabbau bewirkt zunächst keine Schmerzen. Ein Unterarmbruch nach einem harmlosen Sturz oder auch ein Rippenbruch, zum Beispiel nach einer kräftigeren Umarmung, dem Heben von leichten Lasten oder einem heftigen Hustenanfall, sind häufig erste Alarmzeichen, die an eine Osteoporose denken lassen sollten. Erst ein Wirbeleinbruch – der oft wie aus heiterem Himmel auftritt – führt dann zum typischen Symptom der Osteoporose, dem Rückenschmerz.
Hängt die Wäscheleine höher als früher?
Durch mehrfache Wirbelkörperbrüche vermindert sich die Körpergröße und der Rücken kann runder werden. Dies beruht auf einer verstärkten Krümmung der Lendenwirbelsäule. Hängt die Wäscheleine höher? fragt sich manche ältere Dame. Auch die Arme scheinen ihr länger, weil sich die Proportionen des Körpers verändert haben. Osteoporoseverdächtig wird es dann, wenn Betroffene über die alterserlaubten vier Zentimeter kleiner werden.
Typisch für die fortschreitende Osteoporose sind Spontanfrakturen. Die Brüche führen zu starken Schmerzen, zu Fehlstellungen und Bewegungseinschränkungen bis hin zur Immobilisierung. Als Folge kommt es durch Muskelverspannungen, wegen Schonhaltung zu Schmerzen und aufgrund der verringerten Lebensqualität auch häufig zu Depressionen. 11/07
Elke Knop-Schneickert
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 11/07 ab Seite 4.
Elke Knop-Schneickert
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