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| Foto: Neil Sullivan/iStockphotoTM |
Der aus der Werbung bekannte Spruch „Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker” verdeutlicht nur zu gut, welchen Stellenwert die rund 22 000 öffentlichen Apotheken bei der Gesundheitsberatung haben. Dies gilt besonders bei Erkrankungen wie einer Demenz vom Alzheimertyp. Es gibt in Deutschland derzeit etwa 1,3 Millionen Menschen, die daran leiden – Tendenz steigend. Und somit steigt auch der Beratungsbedarf der Demenzkranken und vor allem ihrer Angehörigen.
So wagen es Stammkunden eher in der vertrauten Umgebung der „Hausapotheke”, peinliche Themen wie Gedächtnisverlust anzusprechen. Aber auch Sie als Apothekenteam können Ihrerseits taktvoll auf augenfällige Defizite hinweisen und so den Weg zu einer frühen Diagnostik ebnen.
Sie sollten hellhörig werden, wenn ein Kunde oder Patient nach einem Arzneimittel gegen Gedächtnisstörungen oder Schwindel fragt, und diesem zur ärztlichen Konsultation raten. Schildert ein Kunde zum Beispiel Probleme beim Autofahren, könnten sich dahinter die ersten Alzheimersymptome verstecken. Nur der möglichst schnelle Arztkontakt schafft die Voraussetzung dafür, dass die derzeit gegebenen Möglichkeiten der Therapie auf Grund einer exakten Diagnose unter anderem mit mentalen Leistungstests sowie einer Computer- oder einer Kernspintomografie optimal genutzt werden können. 10/07
Kirsten Schuster
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 10/07 ab Seite 12.
Kirsten Schuster
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