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| Foto: iStockphotoTM |
Dass der Magen-Darm-Bereich eng mit unserer Psyche verknüpft ist, zeigen schon Redewendungen, wie: „Ich habe eine Stinkwut im Bauch!“ oder „Ich habe Schmetterlinge im Bauch!“ Dass Volksweisheiten wie diese sogar einen medizinischen Hintergrund haben, wissen wir spätestens seit der Entdeckung des „Bauchhirns”. Darunter versteht man ein Nervengeflecht im Darm mit einer eigenen Hormonproduktion, das in der Lage ist, selbstständig Gefühle wahrzunehmen und die Darmfunktion zu kontrollieren.
Ursprünglich beruht dies auf einem Urinstinkt, der Stressreaktion, die den Körper auf Flucht und Kampf vorbereitet. Dafür wird der Kreislauf und die Atemfunktion angeregt, die Verdauungstätigkeit dagegen gehemmt. Dieser Mechanismus ist dafür verantwortlich, dass bei Stress der Weitertransport der Nahrung und ihre Aufspaltung vermindert werden. Die Verdauung kommt quasi zum Erliegen − Begleiterscheinungen wie Blähungen, Völlegefühl oder Druckschmerzen sind die Folge. 12/07
Elke Knop-Schneickert
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 12/07 ab Seite 17.
Elke Knop-Schneickert
Stichworte: Amara, Antacida, Bitterstoffdrogen, Blähungen, Laxanzien, Magen-Darm-Bereich, Magen-Darm-Beschwerden, Magen-Darm-Erkrankung, Obstipation, Reizmagen, Sodbrennen, Stress, Verdauungsprobleme, Verstopfung