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| Foto: Alois Müller |
Da hoher Blutdruck meist zu spät diagnostiziert wird, sollte man ihn in regelmäßigen Abständen, wenigstens einmal im Jahr, bestimmen lassen. Sobald mindestens drei Messungen an zwei verschiedenen Tagen über dem systolischen Wert von 140 mmHg und diastolisch über 90 mmHg liegen, spricht man bei Erwachsenen von einem Bluthochdruck.
Hochdruck beim Anblick von Ärzten
Ein Phänomen, das bei 15 Prozent der Patienten auftritt, ist die Weißkittel- oder Sprechstundenhypertonie. Sie ist nur in Anwesenheit eines Arztes messbar. Die Ursachen für diesen Praxishochdruck sind noch nicht geklärt. Vermutlich ist er auf die besondere Anspannung des Patienten und gesundheitsbedingte Ängste zurückzuführen.
Da sich jedoch auch eine dauerhafte Hypertonie entwickeln kann, muss der Arzt individuell anhand engmaschiger Blutdruckkontrollen entscheiden, ob und wann eine medikamentöse Therapie erforderlich ist. Sofern der Hochdruck längere Zeit besteht, führt die erhöhte Belastung der kleinen Gefäße auf Dauer zu Folgeschäden. Dazu gehören Herz- und Nierenerkrankungen, Schlaganfall, Augenprobleme und Gefäßleiden. 09/07
Elke Knop-Schneickert
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 09/07 ab Seite 4.
Elke Knop-Schneickert
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