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| Foto: Klosterfrau Gesundheitsservice |
Rheuma tritt in vielfältiger Form, sogar bereits ab dem 20. Lebensjahr auf. Leitsymptom sind Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an Muskeln, Sehnen, Gelenken oder im Bindegewebe verursachen. In 95 Prozent der Erkrankungen ist laut Aussage des Rheumazentrums Leipzig Selbstmedikation möglich.
Rheumatische Erkrankungen sind laut Definition der WHO Erkrankungen des Bindegewebes und schmerzhafte Störungen des Bewegungsapparates, die potenziell zur Ausbildung von chronischen Symptomen führen können. Zu diesem Formenkreis gehören vier große Hauptgruppen:
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis)
Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z. B. Arthrose)
Weichteilrheumatismus (z. B. Fibromyalgie)
Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden (z. B. Gicht).
Allen Formen gemeinsam sind schmerzhafte und funktionsbeeinträchtigende Zustände des Muskel-Skelett-Systems. Veränderungen an anderen Organsystemen können begleitend zur rheumatischen Erkrankung oder sogar isoliert auftreten. Der klassische Gelenkrheumatismus betrifft dreimal häufiger Frauen. Männer erkranken fünf- bis sechsmal häufiger an entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen. 08/07
Elke Knop-Schneickert
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 08/07 ab Seite 4.
Elke Knop-Schneickert
Stichworte: Fortbildung, Fortbildungspunkt, Monatsthema, Rheuma, Titelthema, rheumatische Erkrankungen