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| Foto: Moritz von Hacht / iStockphotoTM |
Wein ist ein Getränk für Feinschmecker. Ob es ein schwerer Bordeaux zu einem Lammbraten ist oder ein leichter Weißwein an einem schönen Spätsommerabend zu zweit: Immer steht er für Genuss und Kultur. Dass er auch unsere Gesundheit fördern kann, ist eigentlich seit Jahrtausenden bekannt, wurde aber erst in den letzten drei Jahrzehnten wieder entdeckt.
Geschichte
Bereits seit dem sechsten Jahrtausend v. Chr. – also seit Beginn des Neolithikums (Jungsteinzeit) – wird in Vorderasien Weinbau getrieben. Vielleicht auch schon länger, aber das lässt sich wohl nicht mehr herausfinden. Sicher ist aber, dass die meisten Hochkulturen die Pflanze pflegten, um das Getränk als Lebens- und Genussmittel zu konsumieren. Im alten Ägypten wurde Wein bei Festen der sozialen Oberschicht gereicht. Bier wurde auch gebraut, war aber das Getränk der einfachen Leute. In Griechenland wurde Wein stets verdünnt getrunken. Unverdünnter Genuss galt als Merkmal der Barbaren.
Im Mittelalter wuchs die Weinanbaufläche in Europa stetig und erreichte vor dem Dreißigjährigen Krieg ihr Maximum. Selbst in Schlesien und Südengland gab es Weinberge. Ein Grund dafür war der Bedarf der katholischen Kirche an Messweinen und die Tatsache, dass Wein – im Gegensatz zum damals insbesondere in Städten verfügbaren Trinkwasser – relativ keimfrei war und sich gut lagern ließ. 10/07
Bernd Jung
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 10/07 ab Seite 8.
Bernd Jung
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