Praxis

Probleme beim Wasserlassen

Foto: Archiv
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Im Gegensatz zum Männeken Pis mit seinem bogenförmigen, weiten Urinstrahl haben Männer mit vergrößerter Prostata zunehmend Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Woher kommen die Probleme mit der walnussgroßen Drüse und was können Sie empfehlen?

Ab dem 40. Lebensjahr vergrößert sich die Prostata. Bei jedem Zweiten führt das im Laufe der Jahre zu Problemen beim Wasserlassen. Trotz starken Harndrangs tröpfelt es nur schwach. Und auch nach dem Urinlassen stellt sich keine echte Erleichterung ein – das Dranggefühl bleibt und lässt die Betroffenen nicht einmal mehr nachts zur Ruhe kommen: Viele müssen dreimal und öfter aufstehen und zur Toilette gehen. Der Grund ist eine vergrößerte Prostata (benigne Prostatahyperplasie, kurz BPH, auch Prostataadenom genannt), an der mehr als die Hälfte der über 60-Jährigen leiden.

Von der Walnuss zur Apfelsine

Der deutsche Name Vorsteherdrüse bezeichnet deren Lage im Körper. Die Prostata, die in Form und Größe einer Walnuss ähnelt, liegt zwischen dem Harnblasengrund und dem Beckenboden und umschließt die hintere „prostatische” Harnröhre wie einen Mantel. Wenn sie wächst, wird es eng. Die Blasenmuskulatur muss immer schwerer arbeiten, um gegen den Druck anzukommen. Vom Damm aus gesehen steht die Prostata vor der Blase. Vom Enddarm aus kann der Arzt sie mit dem Finger ertasten und dabei zum Beispiel Größe und Festigkeit kontrollieren. Die rektale Untersuchung ist ein wesentliches Element der Vorsorgemaßnahmen.

Die von einer Kapsel umgebene Prostata besteht aus Drüsenstrukturen, Bindegewebe und glatten Muskelfasern. Sie wiegt bei der Geburt ein bis zwei Gramm. Mit der Pubertät beginnt die Drüse unter dem Einfluss von Testosteron zu wachsen und erreicht ein Gewicht von etwa 20 Gramm. Mit zunehmendem Alter verändern sich die Hormone. 10/07

Kirsten Schuster

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 10/07 ab Seite 4.

Kirsten Schuster

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