
Wie jedes Jahr denken wahrscheinlich auch Sie, liebe LeserInnen, darüber nach, ob die Zeit ab Aschermittwoch bis Ostern genutzt werden sollte für den Verzicht auf liebgewonnene Dinge und/ oder Gewohnheiten. Aber so einfach ist diese Angelegenheit bekanntlich nicht.
Denn in Zeiten großer Verzichtsaufrufe und ansteigender Verzichtszumutungen stellt sich die Frage, worauf wir denn noch alles verzichten sollen? Und dann stellt sich ein leichter innerer Widerstand ein und man fragt sich: weshalb will ich überhaupt verzichten und wird mir dieser Verzicht gut tun?
Antworten kann ich Ihnen keine geben, denn die sind meist sehr individuell. Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten und weiß, dass beispielsweise der Verzicht auf Alkohol, üppiges Essen, aber auch der Verzicht auf einen vermeintlich notwendigen Einkauf gut tut. Warum das so ist? Weil ich in solchen Momenten noch mehr darüber nachdenke, was wirklich wichtig ist und trotz aller Verzichte wieder dankbar bin für das, was ich habe.
Lesen Sie außerdem in unserem aktuellen Schwerpunktthema dieser Ausgabe alles Wissenswerte zum Thema Demenz. Diese Erkrankung stellt vor allen Dingen auch für Angehörige eine enorme Belastung dar. Auf den Seiten 68 bis 70 erfahren Sie, welche Formen der Demenz unterschieden werden und was man tun kann – besonders gegen das Leitsymptom Gedächtnisstörung. Denn: Wer wünscht sich nicht, auch noch im hohen Alter geistig fit zu sein? Weiter geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Kunden beraten können, wenn die Kopflaus wütet. Und was zu tun ist, wenn der Körper übersäuert ist, erfahren Sie bei unserer Fortbildung auf den Seiten 36 bis 40.
Ich wünsche viel Erfolg beim „Verzichten“ – und an Alle, die nicht immer konsequent sind: „Macht nichts!“. Das macht nur sympathisch.
Ihre Benedikta Springer
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