
Eingegriffen hat niemand, dabei hätte dies dem Opfer möglicherweise das Leben retten können. Eine Nachricht, die seit dem grausamen Tod des Managers Dominik Brunner an einer Münchner S-Bahn Station täglich durch die Medien geht. Dieser Mann ist ein Held der Neuzeit, der dem Leben und seinen Mitmenschen wohl zu keinem Zeitpunkt gleichgültig begegnet ist.
Auch die Apotheke ist ein Ort, an dem viele Menschen kommen und gehen. Natürlich kann man nicht immer und jedem Einzelnen mit der vielleicht oft notwendigen Offenheit begegnen. Aber dennoch - wenigstens von Zeit zu Zeit einen Menschen in Not, wie beispielsweise eine offensichtlich misshandelte Frau, die vor Ihnen steht, um ein Schmerzmittel zu kaufen, oder ein alkholkranker Kunde, der das Gespräch sucht, zu erkennen und diesen Menschen diskret Hilfe anzubieten, sind kleine Zeichen, die Leben verändern können. Denn bekanntlich sind es oft die kleinen Gesten, die Großes bewirken.
In diesem Sinne möchte auch ich, wie viele andere, meine Hochachtung aussprechen für einen Menschen, der gestorben ist im Einsatz gegen Gewalt und Unmenschlichkeit. Er hat einen kostbaren Beitrag geleistet für mehr Menschlichkeit und Nächstenliebe und hat zumindest mich daran erinnert, wie wichtig es ist, noch achtsamer durchs Leben zu gehen.
Außerdem lesen Sie in unserem aktuellen Heft, weshalb Menschen, die an Neurodermitis leiden, häufig Probleme haben, sich wieder an die extremen Temperaturen zu gewöhnen und wie wichtig die richtige Pflege ist. Vor allem ältere Menschen suchen bei Bewegungsschmerzen oft Rat und Hilfe in der Apotheke. Hier ist gutes Fachwissen und die nötige Sensibilität in der Beratung gefragt. „DIE PTA IN DER APOTHEKE“ schafft Durchblick, auch in vielen weiteren Themen. Ich freue mich auf Ihr Feedback und wünsche Ihnen kleine und große Lichtblicke in der beginnenden kalten Jahreszeit.
Ihre Benedikta Springer
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