Kraftquelle Herz – Teil 6

Entdecken Sie Ihr Herz fürs Wandern: Hamburg

Abbildung © L. Reu / www.Shotshop.com © L. Reu / www.Shotshop.com

Hamburg hat in kultureller und kulinarischer Hinsicht viel zu bieten. Weniger bekannt ist, dass im Südwesten der Metropole eine faszinierende Hügel- und Heidelandschaft zu Natur-Ausflügen einlädt.

Die Elbe, die Alster, der legendäre Hafen, die historische Speicherstadt und mehr als 2000 Brücken – als maritimste Metropole Deutschlands genießt Hamburg Weltruhm. Doch die Hansestadt ist nicht nur eine wasserreiche Schönheit, sondern auch ein grünes Paradies. Und sogar Berge hat sie zu bieten: Immerhin beträgt die höchste Erhebung auf Hamburger Boden etwa 116 Meter, weshalb es beim Wandern im Südwesten der Großstadt einige Aufund Abstiege zu bewältigen gibt. Prima, dass beim ruhigen, gleichmäßigen Gehen bergauf und bergab auch der Herzmuskel trainiert wird.

Bekannt ist, dass vor allem auch die Generation „50plus“ von regelmäßigem Wandern profitieren kann. Moderate Ausdauersportarten wie Wandern sind nämlich in der Lage, die Herz-Kreislauf-Gesundheit insgesamt zu verbessern und damit auch nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit im Alter entgegenzuwirken. Fest steht mittlerweile, dass die Gene nur zu einem gewissen Teil für den Alterungsprozess verantwortlich sind, während Umweltfaktoren und der eigene Lebensstil ebenfalls wichtige Rollen spielen. Weisen Sie Ihre Kunden jenseits der 50 doch einmal darauf hin, dass es gar nicht so schwer ist, Herz und Gefäße jung zu halten, ehe Sie sie zum Wandern schicken.

Tour des Monats: Durch die Schwarzen Berge zur Fischbeker Heide  In Hamburg-Harburg am S-Bahnhof Neugraben beginnt die etwa acht Kilometer lange Rundwanderung, die durch satt-grüne Waldgebiete und romantische Heidelandschaft führt. Um sich den Wegteil durch die Stadt zu sparen, lohnt es sich, mit dem HVV-Bus (Linie 240) bis zur Endstation „Waldfrieden“ zu fahren und von hier aus in Richtung Fischbeker Heide zu marschieren. Zunächst führt der Waldweg zum Moisburger Stein, einem auffälligen Grenzstein aus dem 18. Jahrhundert, der einst als Grenzmarkierung zwischen den Ämtern Harburg und Moisburg gesetzt wurde. Auch heute noch verläuft hier die Grenze zwischen dem Stadtgebiet Hamburg und Niedersachsen.

Weiter geht’s durch lebhaftes Gelände, oft mit steilen Anstiegen, bis zu einem Weiher, wo das Gebiet der Fischbeker Heide beginnt. Das insgesamt rund 770 Hektar große Naturschutzgebiet ist – nach der Lüneburger Heide – die zweitgrößte Kulturlandschaft dieser Art in Deutschland. Besonders schön ist die Heide, wenn sie im Spätsommer in voller Blüte steht, jedoch auch zu allen anderen Jahreszeiten fasziniert sie durch ihre vielfältige Pflanzenund Tierwelt. Wer mag, kann vom Fischbeker Heideweg mit dem Bus (Linie 250) zurück nach Neugraben fahren. Möglich ist es allerdings auch, den Fußweg fortzusetzen, der schließlich über den Marktplatz wieder zum S-Bahnhof Neugraben führt. Mehr Infos übers Wandern und seine gesunden Seiten bekommen Sie und Ihre Kunden unter www.wanderverband.de und unter www.wanderbares-deutschland.de

KURZ & KNAPP
Wanderroute: Rundweg durch die Fischbeker Heide
Bundesland: Hamburg/Niedersachsen
Schwierigkeitsgrad: leicht
Länge: ca. 8 Kilometer
Dauer: ca. 2,5 Std. (zügig 2 Std.)
Besonderheiten: Wanderung mit steilen Auf- und Abstiegen durch Wald- und Heidelandschaft
Infos: www.hamburg.de/wandern-ausflug-hamburg

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 06/10 ab Seite 58.

Andrea Neuen-Biesold

Stichworte: Gewinnspiel, Hamburger Heide, Herz-Kreislauf-System, Neuen-Biesold, wandern

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