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Die Frühjahrssonne lädt jetzt zu ausgedehnten Wandertouren ein, bei denen das gesamte Herz-Kreislauf-System so richtig in Schwung kommt.
Ein Paradies für aktive Naturliebhaber ist der Teutoburger Wald, der sich durch Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zieht.
Liebevoll wird er auch als „Teuto“ bezeichnet, der legendäre Mittelgebirgszug, in dem sich Römer und Germanen im Jahr neun nach Christus die weltberühmte „Schlacht im Teutoburger Wald“ lieferten. In völlig friedlicher Absicht kommen heute Wanderer aus nah und fern in das bis zu 446 Meter hohe, geschichtsträchtige Gebirge.
Wer jetzt im Frühjahr zu einem Fußmarsch durch den „Teuto“ aufbricht, um die Energiereserven aufzuladen und den Herzmuskel zu stärken, sollte auf das richtige Tempo achten. Geraten Sie so sehr außer Atem, dass die Atmung eher kurzatmig und gezwungen erscheint, so ist dies ein Zeichen von Überlastung und Sie sollten langsamer gehen. Darauf können Sie auch Ihre Kunden im Beratungsgespräch hinweisen und Ihnen ans Herz legen, dass sie beim Wandern ruhig etwas ins Schwitzen, aber nicht dauerhaft ins Schnaufen kommen sollten. Wenn sie dabei noch in der Lage sind, sich entspannt zu unterhalten, ist alles im grünen Bereich.
Tour des Monats: Auf Hermanns Höhen Bei schönem Wetter und milden Temperaturen ist die etwa zehn Kilometer lange Streckenwanderung von Hörstel, am äußersten Nordwestrand des Teutoburger Waldes, nach Ibbenbüren genau das Richtige. Los geht die Tour am Wanderparkplatz am Nassen Dreieck, der Stelle, an der Dortmund-Ems- und Mittelland-Kanal zusammentreffen.
Auf der Fernwanderroute Hermannsweg geht es zunächst hoch auf den Bergeshöveder und den Riesenbecker Berg, vorbei am ehemaligen Steinbruch Gravenhorst zur Aussichtsplattform „Schöne Aussicht“: Von hier aus genießen Naturfreunde einen traumhaften Blick in die Landschaft. Wieder auf dem Hermannsweg geht es weiter bergauf und bergab in Richtung Ibbenbüren bis zum Campingplatz Dörenther Klippen.
Lohnenswert ist der Aufstieg zu den Klippen, einer markanten Sandstein-Felsformation mit dem berühmten Felsen „Hockendes Weib“. Der Sage nach handelt es sich dabei um eine Mutter, die in Vorzeiten zu Stein erstarrte, als sie ihre Kinder vor der Flut rettete. Tatsächlich erinnert der Felsen an die Gestalt einer hockenden Frau.
In unmittelbarer Nähe der Dörenther Klippen lädt die „Almhütte“ zum Rasten und Verweilen ein, ehe es mit dem Bus oder Taxi zurück nach Hörstel geht. Tipp: Wer ausgezeichnet zu Fuß ist, kann auch zum Nassen Dreieck zurückmarschieren, eine Rundwanderung ist möglich. Mehr Infos übers Wandern und seine gesunden Seiten bekommen Sie und Ihre Kunden unter www.wanderverband.de und unter www.wanderbares-deutschland.de
KURZ & KNAPP
Wanderroute: Nasses Dreieck – Dörenther Klippen (Teutoburger Wald)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Schwierigkeitsgrad: mittel
Länge: ca. 10 Kilometer
Dauer: ca. 4 Stunden (zügig 3 Stunden)
Besonderheiten: landschaftlich reizvolle Streckenwanderung mit wenigen steilen Passagen und ein paar Abschnitten, die Trittsicherheit erfordern
Infos: www.tourismus-ibbenbueren.de
Und gewonnen hat unser Wanderwochende:
Ines Osiewacz, aus der Rats-Apotheke in 33335 Gütersloh
Herzlichen Glückwunsch!
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 04/10 ab Seite 74.
Andrea Neuen-Biesold, aneuen888@aol.com
Stichworte: Gewinnspiel, Herz-Kreislauf-System, Teutoburger Wald, wandern