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Diese Vorstellung entspricht leider nicht der Realität. Ganz im Gegenteil, etwa die Hälfte der Patienten wirken, teils absichtlich, teils unabsichtlich, nicht korrekt an der Arzneimitteltherapie mit. Sie sind nur partiell compliant oder sogar non-compliant. Der Begriff „Compliance“ entstand in den 1970er-Jahren, als man sich erstmals wissenschaftlich mit der Frage befasste: Wie viel von dem, was Ärzte ihren Patienten raten, tun diese wirklich? Compliance bedeutet so viel wie die Bereitschaft des Patienten, an der Therapie mitzuarbeiten und sich an die Anweisungen zu halten. Direkt übersetzen könnte man es mit Therapietreue.
Sabine Bender
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 05/09 ab Seite 22.
Sabine Bender
Stichworte: Arzneimitteltherapie, Compliance, Eingenverantwortlichkeit, Medikamente einnehmen, Patienten, Therapie, Therapietreue, einnahme von medikamenten