Marketing

Der billige Jakob?!

Foto: Philip Lange/www.fotolia.de
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Kennen Sie diese Redewendung? Sie steht für einen Händler, der Waren minderer Qualität meist auf Märkten zu Niedrigpreisen anbietet. Mit Apotheke hat das nichts zu tun. Seien Sie stolz auf Ihr exklusives Sortiment und ihre Serviceleistungen im Premiumbereich!

Jeder Kaufmann weiß: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Diese uralte Regel findet man ganz originär auf orientalischen Märkten: Hier feilschen Händler und Kunde miteinander, und je nachdem, wie stark und dringend die Nachfrage seitens des Kunden und wie groß das Angebot des Händlers ist, werden sie einen Preis aushandeln, der beide Seiten zufrieden stellt – eventuell werden sie auch nicht handelseinig. In unserer Gesellschaft werden Preise im Einzelhandel üblicherweise nicht mehr mit jedem Kunden einzeln ausgehandelt, sondern der Geschäftsmann legt einen Preis fest, der für alle gleichermaßen gilt.

Die ursprüngliche direkte Verhandlung mit der Zielgruppe wird damit lange vor dem eigentlichen Verkauf geführt, und in aller Regel nicht mehr mit dem Verbraucher direkt, sondern anhand von Marktdaten und Erfahrungswerten. Diese Preispolitik gehört zum Marketing eines Unternehmens und ist hier ein wesentlicher Faktor neben Entscheidungen über Kommunikation, Produktpolitik und Distributionsarten. Mit der Festlegung von Preisen werden wichtige Weichen für die Positionierung eines Anbieters oder Artikels im Markt gestellt. 05/08

Bernd Jung

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 05/08 ab Seite 22.

Bernd Jung

Stichworte: Apothekenmarketing, Apothekenpreise, Arzneimittelpreise, Marketing, Preise, Preisgestaltung, Preiskalkulation, Preispolitik

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