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| Foto: www.swiss-image.ch/ Christof Sonderegger |
Die Talgdrüsen fahren schon bei 8 °C ihre Produktion herunter. Bei weiter sinkenden Temperaturen stellen sie die Produktion komplett ein. Ein naturgegebenes Manko, denn der Fettfilm, der die Haut normalerweise vor dem Verlust größerer Mengen Feuchtigkeit schützt, ist dann nur noch sehr dünn. Trockene Luft verstärkt den Wasserverlust der Haut. Sie wird insgesamt anfälliger für Infektionen. Besonders betroffen sind Hände und Gesicht.
Welche Pflege hilft? Es empfiehlt sich, über Winter die Nacht- zur Tagescreme zu machen. Die von Tagescremes gelieferte Feuchtigkeit kann der Haut bei Kälte schaden. Dagegen schützen Bestandteile reichhaltiger Nachtcremes sie tagsüber vor Kältereizen. Bewährte Hautwirkstoffe wie Harnstoff, Glyzerin, Auszüge aus Kamille oder Calendula sowie Vitamine machen es der Haut leichter, mit Kälte und geringer Luftfeuchtigkeit zurechtzukommen. 02/08
Bernd Jung
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die PTA in der Apotheke 02/08 ab Seite 44.
Bernd Jung
Stichworte: Beratungspraxis, Haut, Hautcreme, Hautpflege, Kälte, Nachtkerzenöl, Winter