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Sind Nahrungsergänzungsmittel (NEM) eigentlich notwendig? Daran scheiden sich die Geister. Wenn wir uns alle gesund und ausgewogen ernähren würden, bräuchten wir wahrscheinlich keine. Aber wer ernährt sich schon wirklich gesund?
Eine Institution, die uns diese Frage vielleicht beantworten kann, ist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Auf deren Homepage (www.dge.de) finden wir folgende Aussage: „Eine Ernährung, die reich an Gemüse, Obst und Vollkorngetreide ist, und ein bewusster Umgang mit Fett wird in besonderem Maße den Vorgaben einer präventiven, gesundheitsfördernden Lebensweise gerecht.
Im Gegensatz dazu birgt die Einnahme von hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen. Lediglich für Risikogruppen mit erhöhtem Bedarf, wie Schwangere, Hochleistungssportler, Raucher oder Personen mit starkem Alkoholkonsum sowie Senioren, die sich einseitig oder unzureichend ernähren, kann eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Diese sollten jedoch nicht ohne ärztliche Anweisung zu Präparaten greifen.“
Nun, theoretisch wissen wir alle so ungefähr, dass zum Beispiel ein Apfel, ein ausgewogen gekochtes Menü oder ein frisch gepresster Orangensaft uns allemal besser bekommen als eine schnell zwischendurch gegessene Currywurst oder Pizza im Stehimbiss. Aber, Hand aufs Herz, möchten wir es nicht oft lieber bequem und schnell, als uns Gedanken über die richtige Ernährung zu machen?
Die gesetzlichen Regelungen zu Nahrungsergänzungsmitteln findet man im Internet unter www.bundesrecht.juris.de/nemv.
Wer sich über sinnvolle Nahrungsergänzung bei Risikogruppen informieren möchte, findet in den Ernährungstexten von www.pharmazie.com ausführliche Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln für ältere Menschen, für Kinder und Jugendliche sowie für Sportler.
Die deutsche EAN-Verwaltung findet man im Internet unter www.gs1-germany.de – GS1 Germany (früher CCG – Centrale für Coorganisation). Der EAN-Code ist nicht zu verwechseln mit der Pharmazentralnummer (PZN), welche ja ein siebenstelliger, bundeseinheitlicher Identifikationsschlüssel für Arzneimittel und andere Apothekenprodukte ist. Die PZN ist nicht nur auf Deutschland begrenzt; es gibt sie auch in Österreich. Dort ist die PZN in die EAN-Nummer integriert. In Deutschland werden PZNs von der Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) vergeben (www.ifaffm.de). 08/07
Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. in der Apotheke 08/07 ab Seite 30.
Barbara Schulze-Frerichs, Ursula Tschorn
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