Aktion

Gut geschmiert!

Viele Sportler vergessen, dass besonders bei tiefen Temperaturen die Gefahr einer Verletzung deutlich erhöht ist. Mit Sportsalben können gezielt Wirkstoffe verabreicht werden, die den Heilungsprozess günstig beeinflussen.

Topische Analgetika können bei Sportverletzungen die Heilung deutlich vorantreiben. Sie werden normalerweise bei Prellungen, Blutergüssen, Verstauchungen oder Sehnenzerrungen aufgetragen. In den ersten 48 Stunden nach einer akuten Verletzung sind sie insbesondere sinnvoll, wenn sie kühlend wirken. Viele Produkte sind aber gleichzeitig zur Anwendung bei Rheuma vorgesehen und enthalten wärmende Substanzen. Diese können später helfen, den Stoffwechsel und damit die Heilung zu beschleunigen. In manchen Fällen können Sportsalben, -gele und -sprays auch akute Rückenschmerzen erfolgreich lindern.

Sportsalben in der Therapie

Als geeignete Arzneistoffe mit einer belegten Wirksamkeit gelten die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Zu den NSAR gehören Salicylsäurederivate, Felbinac, Ketoprofen, Ibuprofen, Diclofenac, Indometacin, Etofenamat und Piroxicam. Die lokale Anwendung von NSAR in Salben, Cremes oder Gelen hat gegenüber der Einnahme in Tablettenform verschiedene Vorteile: Die Wirkstoffe werden über die Haut aufgenommen, nicht über den Magen-Darm-Trakt. Dies erspart mögliche Nebenwirkungen. Die P.T.A.02/07

Bernd Jung

Den vollständigen Artikel finden Sie in Die P.T.A. 02/07 ab Seite 61.

Bernd Jung

Stichworte: Capsaicin, Chondroitinpolysulfat, Diclofenac, Etofenamat, Felbinac, Ibuprofen, Indometacin, NSAR, Notapotheke, Piroxicam, Salben, Salicylsäure, Salicylsäurederivat, Sport, Sportsalben, Sportverletzungen, Wintersport, nicht-steroidale Antirheumatika, topische Analgetika

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